Kurzantwort
Der Wert von Kanada Small Queen Briefmarken hängt vom Nennwert und dem genauen Druck ab. Am 7. Oktober 2026 bot Arpin eine gebrauchte Scott 35 in Fine für CAD 0.50 und eine Scott 36 in Very Fine für CAD 2.25 an. Das sind Verkaufspreise des Händlers, keine Verkaufsergebnisse oder Ankaufangebote.[1][2]
Bestimmen Sie zuerst das Small-Queen-Motiv
Lesen Sie CANADA, den Nennwert und den vollständigen Rahmen, bevor Sie einer Albumüberschrift vertrauen. Prüfen Sie, ob es eine gewöhnliche Freimarke und keine Einschreibemarke oder andere postalische Vignette ist. Das übliche Small-Queen-Motiv zeigt Victorias nach links gerichtetes Profil im Oval. Vergleichen Sie Verzierungen und Schrift mit einer Referenz desselben Nennwerts. Das Porträt allein trennt diese Familie nicht von Large Queens oder späteren Ausgaben.
Die Galerie der Royal Philatelic Society of Canada ordnet die Hauptausgaben dem Zeitraum 1870 bis 1897 zu. Sie trennt Scott 34 bis 40, spätere Ottawa-Drucke 41 bis 45 und die Widow Weeds von 1893, 46 und 47.[4] Unsere Tabelle betrifft gewöhnliche Einzelmarken zu 1, 2 und 3 Cent, nicht die Preise dieser anderen Gruppen.
Bei einem anderen Victoria-Motiv mit deutlichen Ahornblättern hilft der Ratgeber zur Ahornblattausgabe. Messen Sie das Porträt nicht auf einer vergrößerten Bildschirmabbildung. Für die Trennung von Large und Small Queen brauchen Sie die tatsächlichen Bildmaße der Marke und die passenden Katalogabbildungen.

Erfassen Sie Nennwert, Format und offene Fragen
Legen Sie einen Eintrag je Objekt an, nicht je Albumfeld. Notieren Sie den gedruckten Nennwert, die grobe Farbe, Einzelmarke oder zusammenhängende Einheit, Entwertung und Zugänglichkeit der Rückseite. Ergänzen Sie horizontale und vertikale Zähnungsmessungen. Klebt die Marke auf einem Umschlag, halten Sie dieses Format zuerst fest und bewahren Sie den ganzen Brief.
Ein brauchbarer vorläufiger Eintrag lautet Kanada, mögliche Small Queen, 2 Cent grün, gebraucht, Einzelmarke, Zähnung ungemessen, Rückseite ungeprüft. Damit trennen Sie Beobachtung und Zuschreibung. Die Beschreibung einer anderen grünen Marke ersetzt Ihre fehlenden Angaben nicht. Erst eine passende Identität und Erhaltung machen das entsprechende Händlerangebot zu einem Vergleich.
Diese Prüfungen sollen Fehlvergleiche verhindern. Verdeckt ein Balken den Nennwert, speichern Sie ein neutrales Foto und lassen Sie die Angabe offen. Beschreiben Sie beschädigte Ränder statt jede Messung als gleich zuverlässig darzustellen.
| Merkmal | Was festhalten? | Was nicht ableiten? |
|---|---|---|
| Motiv und Nennwert | Ganzer Rahmen, CANADA und Centangabe | Genaue Variante allein aus dem Porträt |
| Zähnung | Horizontal × vertikal messen | Zähnungszahl aus der Anzahl der Zähne |
| Papier und Gummi | Physische Beobachtungen; ungeprüfte Rückseite kennzeichnen | Originalgummi aus ungestempelter Vorderseite |
| Format und Entwertung | Einzelmarke, Paar, Block oder Brief; lesbare Angaben | Einzelmarkenpreis für einen ganzen Brief |
Aktuelle Händlerangebote für gewöhnliche Einzelmarken
Die folgenden Angebote wurden am 7. Oktober 2026 direkt auf den aktuellen Seiten von Arpin Philately gelesen. Jede Zeile nennt den Stückpreis für eine Marke, nicht die verfügbare Bestandszahl. Die Seiten zeigten ausdrücklich CAD. Artikelnummer und Zustandskennung machen die Beobachtung auffindbar; die Währung bleibt kanadischer Dollar.[1][2][3]
Die üblichen Bilder tragen den Hinweis Generic Image. Fine und Very Fine sind Bestandskategorien, keine Zusage für genau das abgebildete Exemplar. Die englischen Händlerkategorien bleiben als Originalbezeichnungen erhalten. Vergleichen Sie Ihre Zentrierung und Fehler, bevor Sie die Kategorie als gleichwertig ansehen.
Katalogzahlen mit Cv., ausverkaufte Zustände, Versand, Steuern und Gutscheine gehören nicht zum ausgewiesenen Stückpreis. Ein späterer Besuch kann einen anderen Preis oder fehlenden Bestand zeigen. Ein günstiger Grundtyp bewertet keine besondere Nuance, Mischzähnung, Plattenvariante oder Vorausentwertung.
| Identität und Angebotskennung | Erhaltung laut Händler | Stückpreis | Bestand bei Prüfung |
|---|---|---|---|
| Scott 35, 1¢ gelb; CAN-0035 / U-F [1] | Gebraucht, Kategorie Fine; allgemeiner Bestand | CAD 0.50 | Vorrätig |
| Scott 35, 1¢ gelb; CAN-0035 / U-VF [1] | Gebraucht, Kategorie Very Fine; allgemeiner Bestand | CAD 1.50 | Vorrätig |
| Scott 36, 2¢ grün; CAN-0036 / U-F [2] | Gebraucht, Kategorie Fine; allgemeiner Bestand | CAD 1.00 | Vorrätig |
| Scott 36, 2¢ grün; CAN-0036 / U-VF [2] | Gebraucht, Kategorie Very Fine; allgemeiner Bestand | CAD 2.25 | Vorrätig |
| Scott 41, 3¢; CAN-0041 / U-F [3] | Gebraucht, Kategorie Fine; allgemeiner Bestand | CAD 0.50 | Vorrätig |
| Scott 41, 3¢; CAN-0041 / M-FNG [3] | Ungebraucht, Kategorie Fine, ohne Gummi; allgemeiner Bestand | CAD 10.00 | Fünf vorhanden |
Ottawa und Montreal lassen sich nicht mit einem Merkmal trennen
Der Druckort ist eine Zuordnung, die die Marke normalerweise nicht ausschreibt. Brixton Chrome vergleicht Zähnung, Farbe, Papier, Druckschärfe, Positionspunkte, Datierungen und Gummi und nennt Ausnahmen.[5] Halten Sie diese Hinweise getrennt fest. Ein scheinbarer Punkt darf widersprechende Messungen nicht überstimmen.
Eine Galerieüberschrift und das Jahr im Produkttitel beschreiben unterschiedliche Ebenen. Die Galerie kann mehrere Jahre zusammenfassen, der Titel die Grundausgabe datieren. Beides liefert kein Herstellungsdatum für jede einzelne Marke. Übernehmen Sie einen Katalogzusatz nur, wenn die zugehörige Definition tatsächlich auf Ihr Exemplar passt.
Fragen Sie bei einer teuren Druckzuschreibung nach ihrer Grundlage. Gemessene Zähnung, untersuchtes Papier und Vergleichsmaterial sind hilfreicher als eine Farbvermutung in einem komprimierten Foto. Fordern Sie fehlende Beobachtungen an, bevor Sie für die behauptete Seltenheit bezahlen. Nicht fotografierbare Unterschiede brauchen eine Untersuchung am Original.
Messen Sie Mischzähnungen in der richtigen Reihenfolge
Legen Sie einen Zähnungsschlüssel an einen intakten waagerechten und danach an einen senkrechten Rand. Schreiben Sie beide Werte in dieser Reihenfolge auf. Bei 11½ × 12 unterscheiden sich die Abstände in den zwei Richtungen. Eine Zählung sichtbarer Zähne ist keine Zähnungsmessung. Ein Handyfoto ohne Maßstab liefert ebenfalls keine verlässliche Präzision.
Brixton Chrome behandelt 11½ × 12 als einen Montreal-Hinweis und zeigt, warum die einfache Messung 12 nicht alle Drucke trennt.[5] Das ist ein Anlass zur Prüfung, nicht zur Vergabe eines Buchstabenzusatzes nach Augenmaß. Ein beschädigter Rand kann die Zuordnung offenlassen, obwohl das Porträt klar erkennbar ist.
Folgen Sie der Anleitung zur Zähnungsmessung, ohne die Marke anzudrücken. Bei einer beschädigten Ecke prüfen Sie einen anderen gesunden Rand derselben Richtung. Fehlende Zähne bleiben Erhaltungsfehler. Beschneiden zerstört Belege und erzeugt keine echte ungezähnte Variante.
Prüfen Sie Papier und Farbe ohne Eingriff
Fotografieren Sie bei neutralem, diffusem Licht und behalten Sie die unbearbeitete Datei. Eine orange wirkende 3-Cent-Marke ist nicht bestimmt, weil ein Angebot orange im Titel nennt. Weißabgleich, Alterung und Scannereinstellungen beeinflussen den Eindruck. Trennen Sie die grobe Farbe von einer spezialisierten Katalognuance.
Untersuchen Sie das Papier trocken und möglichst von beiden Seiten. Notieren Sie dünne Stellen, Verfärbungen und sichtbare Struktur vor der Zuordnung. Kratzen Sie keine Fasern ab und bleichen Sie keine Flecken. Eine hochgeregelte Farbsättigung ersetzt kein physisches Vergleichsstück und kann die falsche Variante nahelegen.
Die Greene Foundation beschreibt Hillsons und Nixons Small-Queen-Buch als Referenz zu Nuancen, markanten Re-entries und Druckmerkmalen.[7] Diese Beschreibung weist auf Fachliteratur hin. Sie beweist nicht, dass wir jede dort behandelte Platte untersucht haben. Prüfen Sie eine offene Spezialzuordnung mit der tatsächlichen Literatur am Original.

Erhaltung und Gummi gehören zum konkreten Exemplar
Prüfen Sie die Zentrierung an allen vier Rahmenseiten und erfassen Sie kurze Zähne, Knicke, dünne Stellen und Reparaturen separat. Ein schönes Porträt kann von einem Randfehler ablenken. Bewahren Sie Vorder- und Rückseitenfoto zusammen auf. Der Erhaltungsratgeber hilft bei Beschreibungen, ohne eine professionelle Einstufung vorzutäuschen.
CAN-0041 / M-FNG wird von Arpin ausdrücklich ohne Gummi angeboten.[3] Die scheinbar ungebrauchte Vorderseite macht daraus keinen postfrischen Vergleich. Ist die Rückseite verdeckt, notieren Sie Gummi ungeprüft. Ziehen Sie keinen alten Falz ab und reißen Sie die Marke nicht aus dem Album, um die Frage schnell zu klären.
Brixton Chrome warnt vor Neugummierung bei dieser Ausgabe.[5] Eine glänzende Rückseite bestätigt deshalb keinen Originalgummi. Bei einem erheblichen Kaufpreis ist ein geeigneter Befund am Original sinnvoll. Die gebrauchten Angebote begründen weder einen pauschalen Faktor für ungebrauchte Marken noch einen festen Abzug für einen Knick.
Bewahren Sie Entwertung und Postgeschichte zusammen
Übertragen Sie nur lesbare Orte, Daten oder Nummern und kennzeichnen Sie Lücken. Ein Stempel datiert die Verwendung, nicht die Herstellung. Eine späte Entwertung ersetzt deshalb keine Papier- und Zähnungsprüfung. Fotografieren Sie bei Briefen den gesamten Abschlag und den ganzen Umschlag.
Die echte Referenzabbildung trägt Vorausentwertungsbalken.[6] Sie zeigt das Motiv, ersetzt aber nicht den gewöhnlichen gebrauchten Bestand der Tabelle. Balken sind nicht automatisch ein Fehler oder ein seltener Stempel. Für die genaue Vorausentwertung brauchen Sie passende Literatur. Lesen Sie den Ratgeber zu Stempelarten, bevor Sie einen Aufpreis annehmen.
Lösen Sie die Marke nicht vom Brief, nur weil Einzelmarkenangebote leichter zu finden sind. Paare, Blöcke und Randstücke sollten ebenfalls zusammenbleiben. Ein Stückpreis mal Markenzahl ist kein Nachweis für den Wert eines Briefs oder Blocks.
Trennen Sie Katalognummern und Preisarten
Notieren Sie den Katalogherausgeber neben der Nummer und behalten Sie Zusätze unverändert. Die verwendeten Arpin-Einträge nennen Scott 35, 36 und 41.[1][2][3] Nummern anderer Kataloge sind nicht austauschbar. Die Anleitung zur Katalognummer erklärt auch die Erfassung der Ausgabe.
Katalogbewertung, Händler-Verkaufspreis, tatsächlicher Verkauf und Ankaufangebot beantworten verschiedene Fragen. Die Tabelle enthält nur Verkaufspreise. Wir nennen keine Auktionserlöse und rekonstruieren kein Aufgeld. Die Preisliste alter Briefmarken erklärt die umfassendere Vergleichsmethode.
Trennen Sie bei einer Gruppe zuerst unterschiedliche Identitäten und dokumentieren Sie typische Erhaltung. Addieren Sie nicht sämtliche Einzelhandelspreise als erwarteten Sammlungserlös. Bewahren Sie mögliche Spezialvarianten separat auf, damit ungeklärte Zuschreibungen nicht unter gewöhnlichen Dubletten verschwinden.
Fotografieren Sie die offene Frage vor der Wertprüfung
Beginnen Sie mit einer geraden Vorderseitenaufnahme mit CANADA, Wertangabe, vollständigem Oval und sämtlichen Rändern. Speichern Sie eine Rückseitenaufnahme, wenn die lose Marke sicher gehandhabt werden kann. Unterscheiden Sie gemessene und offene Angaben in Ihren Notizen. Bei Briefen bleibt die Gesamtaufnahme Bestandteil des Eintrags.
Der Prüfer liefert einen wahrscheinlichen Motivtreffer und geschätzten Sammlerkontext. Er misst keine verdeckte Zähnung und bestätigt weder Originalgummi noch einen seltenen Druck allein aus dem Vorderseitenfoto. Bei mehreren Treffern klären Sie zuerst die fehlende physische Eigenschaft. Wählen Sie nicht einfach die teuerste Nummer und speichern Sie den Treffer zunächst als vorläufig.
Briefmarkenfoto hier ablegen
Zeige die ganze Marke, alle Zähne und möglichst viele Details bei gleichmäßigem Licht.
Speichern Sie Small-Queen-Beobachtungen mit jedem Scan
Installieren Sie Stamp Value Identifier & Scan kostenlos für iPhone oder Android. Scannen Sie Einzelmarken, stellen Sie Rückfragen und speichern Sie Ergebnisse mit Zähnungs-, Erhaltungs- und Drucknotizen. Die App ersetzt keine Echtheitsprüfung oder amtliche Bewertung.
Häufig gestellte Fragen
Sind gewöhnliche gebrauchte Small Queens teuer?
Einige Bestandskategorien haben geringe Verkaufspreise. Arpin verlangte am 7. Oktober 2026 CAD 0.50 für eine gebrauchte Scott 35 in Fine. Das bewertet nicht sämtliche Drucke, Stempel oder Erhaltungen und ist kein Ankaufangebot.[1]
Beweist Zähnung 12 einen Ottawa-Druck?
Nein. Brixton Chrome zeigt, dass diese Messung allein nicht alle Drucke trennt. Messen Sie beide Richtungen und prüfen Sie weitere physische Merkmale vor einer Druckzuordnung oder einem Katalogzusatz.[5]
Gelten diese Preise auch für Large Queens?
Nein. Die Motive und Kataloggruppen sind verschieden. Bestimmen Sie den vollständigen Rahmen und die physischen Bildmaße. Die Tabelle betrifft nur gewöhnliche Small-Queen-Einzelmarken, nicht Large Queens oder Widow Weeds.
Ist eine ungestempelte Small Queen immer postfrisch?
Nein. Die Vorderseite beweist weder Originalgummi noch fehlende Falzspuren. Arpin bietet Scott 41 separat in Fine ohne Gummi an. Prüfen Sie die Rückseite sicher und holen Sie Hilfe, wenn der Kauf von echtem Gummi abhängt.[3]
Kann die App einen seltenen Druck bestätigen?
Nein. Stamp Value Identifier & Scan unterstützt die Fotobestimmung und liefert geschätzten Sammlerkontext. Papier, feine Nuancen, Reparaturen und Gummi können eine Originalprüfung verlangen. Ein Fototreffer ist ein Rechercheansatz, kein Attest.
Quellen und weiterführende Literatur
Primärquellen und Fachressourcen, die für diesen Ratgeber verwendet wurden.
- [1] Arpin Philately: Scott 35, Bestandszustände und CAD-Preise; geprüft am 7. Oktober 2026
- [2] Arpin Philately: Scott 36, Bestandszustände und CAD-Preise; geprüft am 7. Oktober 2026
- [3] Arpin Philately: Scott 41, Bestandszustände und CAD-Preise; geprüft am 7. Oktober 2026
- [4] Royal Philatelic Society of Canada: Small-Queen-Galerie und Kataloggruppen
- [5] Brixton Chrome: Unterscheidung der Small-Queen-Drucke
- [6] Wikimedia Commons: echter Scan von Jacques Ducloy und Gemeinfreiheit
- [7] Greene Foundation: Beschreibung des Buchs von Hillson und Nixon



