Kurzantwort
Bei der Thomas Jefferson 3 Cent Briefmarke hängt der Wert von Ausgabeform und Erhaltung ab. Am 5. Oktober 2026 verlangte Mystic USD 0.35 für eine gestempelte Scott 807, USD 2.75 für eine gestempelte Scott 851 und USD 25.00 für ein vollständiges BK102-Heftchen mit zwölf Scott-807a-Marken. Das sind Händlerforderungen, keine erzielten Verkaufspreise.[1][3][4]
Name und Nennwert kommen vor dem Preis
Hier geht es um die hochformatige violette US-Briefmarke zu drei Cent mit Thomas Jefferson aus der Präsidentenserie, auch Prexies genannt. Jefferson blickt nach rechts. Oben rechts steht UNITED STATES POSTAGE; neben dem unteren Bildteil stehen sein Name und die Amtsjahre. Unten lautet die Wertangabe 3 CENTS 3. Der echte Scan zeigt dieses Markenbild. Er gehört zu keinem der Angebote in der Preistabelle. Aus der Vorderseite lässt sich die Gummierung nicht beurteilen.[9][10]
Beginnen Sie mit diesen Inschriften, nicht mit der Überschrift im Album oder der Beschreibung eines Verkäufers. Ein anderer Nennwert mit Jeffersons Porträt erfordert einen anderen Katalogeintrag. Eine violette Marke mit einem anderen Präsidenten gehört ebenfalls nicht zu dieser Familie. Wenn der Name unleserlich ist, machen Sie zunächst ein schärferes Foto. Übertragen Sie nicht einfach den Preis einer ähnlich aussehenden Marke. Die Anleitung zur Katalognummer erklärt, warum auch der Katalogverlag zur Nummer gehört.
Dieser Artikel behandelt ein Präsidentenmotiv in Bogenform, als Heftchenblatt und in zwei Rollenformen. Er macht daraus keine vier eigenständigen Porträtausgaben. Washington-Marken und die Drei-Cent-Marke mit der Freiheitsstatue haben andere Markenbilder; ihre Preise sind keine Jefferson-Vergleiche. Die Farbe kann die Suche eingrenzen. Name, Nennwert und Randmuster entscheiden jedoch, welchen Katalogeintrag Sie untersuchen sollten.

Vier Ausgabeformen mit demselben Porträt
Die Bogenmarke Scott 807 erschien erstmals am 16. Juni 1938. Heftchenblätter und Rollen folgten im Januar 1939. Mystics Beschreibungen und die unabhängige Präsidentenreferenz von 1847us stimmen bei den unten genannten Daten und Zähnungen überein. Alle Formen gehören zur selben Motivfamilie. Ihre Katalogeinträge und die erhaltenen Zusammenhänge unterscheiden sich dennoch.[1][10]
Lesen Sie Jahreszahlen in Verkaufstiteln genau. Mystic nennt sein Produkt BK102 '1938', gibt im ausführlichen Ersttagsfeld aber den 27. Januar 1939 an. Die erste Jahreszahl bezeichnet die Serie, nicht das Erscheinen der Heftchenform. Schreiben Sie das zur Ausgabeform gehörende Datum in Ihren Datensatz. Ein Poststempel aus einem späteren Jahr zeigt die Verwendung dieses Stücks, nicht das erste Erscheinen des Motivs.[4][10]
| Scott-Nummer | Erstausgabe | Ausgabeform | Gezähnte Ränder |
|---|---|---|---|
| 807 | 16. Juni 1938 | Bogenmarke[1] | 11 oben und unten; 10½ seitlich |
| 807a | 27. Januar 1939 | Heftchenblatt mit sechs Marken[4] | 11 × 10½ an gezähnten Rändern; Blatt und Bindungsrand erhalten |
| 842 | 20. Januar 1939 | Waagerechte Rolle[2] | 10 links und rechts; oben und unten glatt |
| 851 | 27. Januar 1939 | Senkrechte Rolle[3] | 10 oben und unten; seitlich glatt |
Rollenrichtung und Zähnungsrichtung sind verschieden
Bei einer waagerechten Rolle stehen die Marken nebeneinander. Die Zähnungsreihen zwischen ihnen verlaufen senkrecht. Das ist Scott 842, mit senkrechter Zähnung 10. Bei einer senkrechten Rolle steht jeweils eine Marke über der nächsten. Die verbindenden Zähnungsreihen verlaufen waagerecht. Das ist Scott 851 mit waagerechter Zähnung 10. Die Begriffe beziehen sich auf verschiedene Eigenschaften desselben Stücks und widersprechen sich daher nicht.[2][3][10]
Notieren Sie vor der Messung, welche gegenüberliegenden Ränder glatt sind. Messen Sie danach die unbeschädigten gezähnten Ränder mit einem Zähnungsschlüssel. Die zusammengesetzte Zähnung 11 × 10½ von Scott 807 ist nicht die Zähnung 10 der Rollen. Vergleichen Sie den Lochabstand mit der kalibrierten Skala, statt lediglich die Zähne einer Marke zu zählen. Die Anleitung zur Zähnungsmessung erklärt das Vorgehen ohne Rückschluss aus der scheinbaren Größe eines skalierten Fotos.
Schneiden Sie keine Bogenmarke zurecht, um daraus eine Rollenmarke zu machen. Das Entfernen zweier Ränder verändert das Stück und zerstört Belege. Bei einem erhaltenen Paar sollten die Verbindung und die glatten Außenränder im Datensatz sichtbar bleiben. Diese räumlichen Beziehungen helfen mehr als ein eng auf das Porträt beschnittenes Bild. Ist ein Rand beschädigt, vermerken Sie die fehlende Messung. Erzwingen Sie keine Katalogzuordnung mit unvollständigen Angaben.
Händlerangebote vom 5. Oktober 2026
Die Tabelle enthält genau bezeichnete Angebote in US-Dollar. Mystics numerische Kennungen wählen Zustands- und Formatoptionen aus; sie bezeichnen keine einzeln zertifizierten Exemplare. Bei Eagle setzt sich die Kennung aus Plattennummer und Randposition zusammen. Kein Angebot ist ein Nachweis für einen abgeschlossenen Verkauf. Übernehmen Sie die Angabe ungebraucht nicht als postfrisch, wenn der Händler den fehlenden Falz nicht ausdrücklich bestätigt.[1][2][7]
Das niedrige Angebot für eine gestempelte Bogenmarke beantwortet eine andere Frage als das vollständige Heftchen. Ein Heftchen mit zwölf Marken erhält eine Anordnung und Deckel, die einer losen Marke fehlen. Auch die Linienpaarangebote gelten für zwei zusammenhängende Marken, nicht für ein einzelnes Stück. Sie zeigen die Bedeutung der Ausgabeform, garantieren aber keinen Erlös für ein geerbtes Album. Die allgemeine Preisliste hilft bei anderen Familien. Bilden Sie daraus keinen Durchschnitt verschiedenartiger Jefferson-Stücke.
Dieser Artikel nennt keine aktuelle Spanne tatsächlich erzielter Preise. Prüfen Sie vor der Annahme eines Kaufangebots die genaue Katalognummer, Anzahl, Zentrierung und Gummierungsbeschreibung. Berücksichtigen Sie die Transaktionskosten getrennt. Auswahl und Bearbeitung gehören zum Geschäft eines Händlers. Seine Verkaufsforderung sagt nicht, welchen Ankaufspreis er Ihnen für dieselbe Marke zahlen würde.
| Ausgabe und Händlerkennung | Stück und angegebene Erhaltung | Händlerforderung |
|---|---|---|
| 807 · Mystic 343915[1] | Eine gestempelte Einzelmarke; Qualitätsstufe nicht angegeben | USD 0.35 |
| 807 · Mystic 343911[1] | Eine ungebrauchte Einzelmarke, Very Fine, postfrisch | USD 2.00 |
| 842 · Mystic 344569[2] | Eine ungebrauchte Einzelmarke; Qualitätsstufe und Falzstatus nicht angegeben | USD 1.00 |
| 842 · Mystic 344579[2] | Ungebrauchtes Linienpaar, zwei Marken; Qualitätsstufe und Falzstatus nicht angegeben | USD 3.00 |
| 851 · Mystic 344759[3] | Eine gestempelte Einzelmarke; Qualitätsstufe nicht angegeben | USD 2.75 |
| 851 · Mystic 344758[3] | Ungebrauchtes Linienpaar, zwei Marken; Qualitätsstufe und Falzstatus nicht angegeben | USD 12.50 |
| 807a · BK102 · Mystic 836037[4] | Vollständiges ungebrauchtes Heftchen, zwölf Marken; Qualitätsstufe und Falzstatus nicht angegeben | USD 25.00 |
| 807 · Eagle Platte 23528, LL[7] | Eine Plattennummern-Einzelmarke, Fine, Randfehler; Falzstatus nicht angegeben | USD 0.10 |
Heftchenblätter und Linienpaare nicht trennen
Scott 807a bezeichnet das Heftchenblatt mit sechs Marken, nicht jede abgetrennte Marke mit einem glatten Rand. BK102 ist das vollständige Heftchenprodukt mit zwölf Marken in zwei Blättern zu je sechs. Ein Blatt und ein ganzes Heftchen sind unterschiedliche Objekte. Erhalten Sie Bindungsrand, Deckel und anhaftendes Material, bevor Sie Ihr Stück beschreiben. Mystics BK102-Eintrag und 1847us stimmen beim Sechserblatt überein.[4][10]
Bei den Rollen führt 1847us Paare mit Plattenverbindungslinie auf. Mystic unterscheidet Angebote solcher Linienpaare von gewöhnlichen Rollenpaaren. Prüfen Sie die erhaltene Verbindung auf die gedruckte Linie und vergleichen Sie diese mit dem passenden Katalogeintrag. Zwei benachbarte Marken ergeben nicht automatisch ein Linienpaar. Auch ein Knick, ein Stempelstrich oder eine Reflexion der Hülle kann auf einem Foto wie eine Linie aussehen.[2][3][10]
Ein einzelner glatter Rand stellt die verlorene Anordnung eines Heftchenblatts nicht wieder her. Ein vollständiges Paar, Blatt oder Heftchen liefert einem späteren Prüfer mehr Informationen als abgetrennte Einzelstücke. Fotografieren Sie zuerst den gesamten Umriss und anschließend die Verbindung im Detail. Beschreiben Sie eine lose Einzelmarke als Einzelmarke. Der Preis des ursprünglichen Blatts oder Heftchens darf ihr nicht einfach zugerechnet werden.

Zentrierung und Gummierung bleiben wichtig
Lesen Sie die Erhaltungsangaben des Händlers, statt alle ungebrauchten Marken gleichzusetzen. Das Bogenbeispiel zu USD 2.00 ist ausdrücklich als Very Fine und ohne Falz bezeichnet. Die Rollen- und Heftchenoptionen der Tabelle nennen diese Voraussetzungen nicht. Deshalb belegen sie keinen einheitlichen Erhaltungsaufschlag für sämtliche ungebrauchten Ausgabeformen.[1][2][3]
Betrachten Sie die Rückseite, ohne die Gummierung zu befeuchten oder zu reiben. Notieren Sie Falzreste, gestörte Gummierung, dünne Stellen, Knicke und Flecken getrennt von der Zentrierung auf der Vorderseite. Bleibt die Rückseite im Album unzugänglich, lassen Sie den Gummierungszustand offen. Ein Vorderseitenscan kann Postfrische nicht nachweisen. Der Erhaltungsratgeber trennt Fehlerfreiheit und Zentrierung. Ein ansprechendes Markenbild soll keinen Papierfehler verdecken.
Eagles Einzelmarke mit Platte 23528 aus der linken unteren Ecke ist ausdrücklich als Fine mit Randfehler beschrieben. Die Forderung von USD 0.10 ist gerade wegen dieser Fehlerangabe nützlich. Verwenden Sie sie nicht als Mindestpreis für ein fehlerfreies Very-Fine-Stück. Berechnen Sie auch keinen genauen Schadensabschlag durch Vergleich mit einer anders eingestuften Marke eines anderen Händlers.[7]
Eine ungewöhnliche Zähnung kann auf Fälschung hindeuten
Zum Jefferson-Motiv gibt es eine konkrete Fälschungsgeschichte. Eine unerwartete Zähnung ist deshalb nicht automatisch ein wertvoller Fehler. 1847us nennt eine Fälschung mit Zähnung 12. Mystics Fälschungsreferenz beschreibt unschärfere, durch Tintenkleckse verbundene Hintergrundlinien im Vergleich zum echten Stichtiefdruck mit Zähnung 11 × 10½. Solche Merkmale begründen eine nähere Prüfung, sind aber kein Echtheitsnachweis allein anhand eines Fotos.[8][10]
Messen Sie zuerst und wiederholen Sie die Messung an einem weiteren unbeschädigten Rand. Ein kurzer beschädigter Abschnitt oder schiefes Anlegen kann einen falschen Wert liefern. Fotografieren Sie anschließend die Hintergrundlinien scharf. Bewahren Sie Rückseite und vollständige Ränder unverändert. Reinigen Sie die Marke nicht, damit der Druck deutlicher erscheint. Bei Fälschungsverdacht sollten Sie die Beobachtung aufschreiben, statt eine endgültige Bestimmung ins Album einzutragen.
Fehlende Zähne und verschobene Lochreihen benötigen ebenfalls eine konkrete Erklärung. Eine beschnittene Einzelmarke belegt kein ungezähntes Paar. Zusammenhängende Belege und eine geeignete Fachprüfung sind wichtiger als ein auffälliger Preis im Verkaufstitel. Die Anleitung zu Fehlern und Varianten hilft, ein verdächtiges Stück zu dokumentieren, ohne es zu verändern.
Ein datierter Brief ist ein eigenes Sammelobjekt
Bei ihrem Erscheinen deckte die Drei-Cent-Jefferson den gewöhnlichen Tarif für einen First-Class-Brief. Dieser postalische Zweck erklärt, warum eine gebrauchte Marke allein wegen ihres Alters nicht selten ist. Die Tarifreferenz für 1938 nennt drei Cent je Unze für einen Inlandsbrief. Die Präsidentenreferenz beschreibt zudem die breite Verwendung in verschiedenen Frankaturkombinationen.[5][10]
Bewahren Sie den vollständigen Umschlag auf, falls er erhalten ist. Erfassen Sie Herkunft, Ziel, Datum, weitere Marken und Zusatzvermerke, bevor Sie über das Ablösen nachdenken. Ein Stempel von 1945 macht das Motiv nicht zu einer Ausgabe von 1945. Ein gewöhnlicher späterer Stempel ergibt auch keinen Ersttagsbrief. Vergleichen Sie das Stempeldatum mit dem tatsächlichen Erstausgabetag der jeweiligen Form, nicht nur mit dem Jahr der Serie.
Kein Angebot in der Tabelle bewertet einen Brief. Ein Postgeschichtssammler kann sich für einen Weg, Tarif oder eine Verwendung interessieren, die eine abgelöste Marke nicht mehr belegt. Der Umschlag kann aber auch ganz gewöhnlich sein. Fotografieren Sie beide Seiten und erforschen Sie zunächst das vollständige postalische Objekt. Zerstören Sie diesen Zusammenhang nicht, indem Sie die Marke voreilig im Wasser ablösen.
Jefferson mit Angaben zu den Rändern prüfen
Verwenden Sie den vorhandenen kostenlosen Prüfer, nachdem Sie Nennwert und Randmuster notiert haben. Laden Sie ein scharfes, gerade aufgenommenes Vorderseitenfoto mit allen Rändern hoch. Schreiben Sie in die Notizen, ob obere und untere oder seitliche Ränder glatt sind. Nennen Sie die gemessene Zähnung und geben Sie an, ob Sie eine Einzelmarke, ein Paar, ein Blatt oder ein Heftchen besitzen. Beschreiben Sie die Rückseite in Worten, wenn nur das Vorderseitenfoto hochgeladen wird.
Bitten Sie um eine vorläufige Bestimmung und passende Preisvergleiche. Ein Foto zeigt Motiv und sichtbare Anordnung. Es klärt keine verdeckte Gummierung, umstrittene Fälschung oder Echtheit einer seltenen Ausgabeform. Schlägt das Ergebnis Scott 807 vor, obwohl Ihre Messung Zähnung 10 an nur zwei gegenüberliegenden Rändern ergibt, halten Sie diesen Widerspruch fest. Prüfen Sie die Rolleneinträge, statt die erste Antwort ungeprüft zu übernehmen.
Briefmarkenfoto hier ablegen
Zeige die ganze Marke, alle Zähne und möglichst viele Details bei gleichmäßigem Licht.
Jefferson-Ausgabeformen getrennt dokumentieren
Installieren Sie Stamp Value Identifier & Scan kostenlos auf iOS oder Android, um Marken einzeln zu scannen, Ergebnisse zu speichern und Ihre Sammlung zu ordnen. Bewahren Sie Zähnungsmessungen und Angaben zu Paaren oder Heftchen beim passenden Eintrag auf. Offene Fragen können Sie später wieder prüfen.
Den passenden Vergleich wählen, nicht den höchsten Preis
Für eine gewöhnliche gestempelte Marke mit vier gezähnten Rändern beginnen Sie mit einer gestempelten Scott 807. Bei zwei gegenüberliegenden glatten Rändern messen Sie die übrige Zähnung, bevor Sie eine Rollenform wählen. Bei einem Blatt oder Heftchen erfassen Sie Marken, Bindungsrand und Deckel, ohne sie zu trennen. Bleiben Druck oder Zähnung auffällig, erhalten Sie das Stück und bitten um eine Fachprüfung.
Schreiben Sie einen kurzen Belegdatensatz mit Katalogverlag, vorläufiger Nummer, Ausgabeform, Menge, Zustand und Datum des Preisvergleichs. Kennzeichnen Sie ungeklärte Merkmale ausdrücklich als ungeklärt. Ein solcher Datensatz hilft einem Käufer oder Sammler mehr als ein einzelner Wert aus einem Marktplatztitel. Der Ratgeber zum Sammlungswert erklärt, wie diese Angaben verwendet werden, ohne jede häufige Dublette als eigenständigen Einzelhandelsverkauf zu bewerten.
Häufig gestellte Fragen
Ist jede violette Drei-Cent-Jefferson USD 25 wert?
Nein. USD 25.00 ist Mystics Forderung für das vollständige ungebrauchte BK102-Heftchen mit zwölf Scott-807a-Marken, Option 836037. Der Preis gilt nicht für eine lose Marke. Die gestempelte Scott 807, Option 343915, wurde am 5. Oktober 2026 für USD 0.35 angeboten.[1][4]
Warum heißt Scott 842 waagerecht bei senkrechter Zähnung?
Waagerecht beschreibt die Richtung des Rollenstreifens. Senkrecht beschreibt die verbindenden Lochreihen zwischen nebeneinanderstehenden Marken. Scott 842 hat Zähnung 10 links und rechts; bei Scott 851 liegt sie oben und unten.[2][3][10]
Beweist ein glatter Rand die Zuordnung zu Scott 807a?
Nein. Scott 807a ist der Eintrag für das Heftchenblatt mit sechs Marken. Blatt und Bindungsrand stützen diese Formatbestimmung. Einer abgetrennten Einzelmarke fehlen Anordnungsbelege. Ein beschnittener Rand darf nicht als ursprünglicher Heftchenrand gelten.[4][10]
Erschien die Heftchenform 1938 oder 1939?
Die Präsidenten-Bogenmarke erschien am 16. Juni 1938. Das Heftchenblatt wurde am 27. Januar 1939 erstmals ausgegeben. Mystics BK102-Titel nennt das Serienjahr 1938. Sein ausführliches Ersttagsfeld stimmt jedoch mit 1847us beim Heftchendatum 1939 überein.[1][4][10]
Ist eine Jefferson mit Zähnung 12 ein seltener Druckfehler?
Die Messung allein belegt keinen Fehler. 1847us verzeichnet eine Fälschung mit Zähnung 12; Mystic beschreibt Druckunterschiede zur echten Scott 807. Wiederholen Sie die Messung, erhalten Sie sämtliche Ränder und veranlassen Sie eine Fachprüfung vor der Zuordnung als Fälschung oder Fehler.[8][10]
Quellen und weiterführende Literatur
Primärquellen und Fachressourcen, die für diesen Ratgeber verwendet wurden.
- [1] Mystic Stamp Company: Bogenmarke Scott 807 und zustandsbezogene Angebote
- [2] Mystic Stamp Company: waagerechte Rolle Scott 842 und Linienpaare
- [3] Mystic Stamp Company: senkrechte Rolle Scott 851 und Linienpaare
- [4] Mystic Stamp Company: vollständiges BK102-Heftchen mit zwölf Marken und Erstausgabe
- [5] 1847us: Ausgaben von 1938 und Inlandsbrieftarif
- [7] Eagle Stamps: Plattennummern-Einzelmarken Scott 807 und angegebene Fehler
- [8] Mystic Stamp Company: Referenz zur gezähnten Jefferson-Fälschung
- [9] Wikimedia Commons: gemeinfreier Motivscan der US-Post
- [10] 1847us: Präsidenten-Ausgabeformen, Ersttage und Zähnungen




